Lange hat es mich nicht auf meinem Platz gehalten. Ich habe mich in die Menschenmassen gestürzt, bin versunken in einem Meer aus Armen, tanzenden Körpern.
Ein Blick zur Seite: Ein vertrautes Gesicht lächelt mich an. Muss nichts sagen. Will einfach nur sein. Hier und nirgendwo sonst.
Habe gesungen und geschrieen bis mir die Stimme weggeblieben ist. Bin gehüpft, weil ich nicht anders konnte.
Es ist Sommer in Berlin und ich bin glücklich bis zur Erschöpfung.
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Einatmen, ausatmen, … eigentlich ganz einfach. Eigentlich.
Wenn man das Ganze in der richtigen Reihenfolge hinbekommt UND auch noch in ein halbwegs gleichmäßiges Tempo findet – also wenn… - dann darf man auch länger im Kinderparadies bleiben.
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„Hast du schon alle Geschenke?“ Ähm… nö, hab ich nicht. Sollte ich deswegen jetzt ein schlechtes Gewissen haben? Klar, die Zeit rennt! Nur noch 6 Monate! Da sollte man als verantwortungsvolles Unternehmen seine potenziellen Kunden schon mal an ihre Pflichten erinnern: „Kauf, du Sau!“ So stand das natürlich nicht in der Mail, die ich heute bekommen habe. Aber der Absender möchte ja nicht zulassen, dass sich Mariuca die ganzen Schnäppchen entgehen lässt, die NUR AUF SIE warten… ;-)
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Mariuca war heute auf der Jagd! Beute: Diverse T-Shirts und Kleider und ein Paar Ballerinas. Es wird Sommer und darauf muss frau sich ja vorbereiten! Außerdem jagt es sich so schön mit der neuen Jagdlizenz in der Tasche. Die muss sich jetzt nur noch als Zahl auf ihrem Kontoauszug manifestieren – dann wird alles gut.
Am Wochenende wird die Kaiserin ihre neuen Kleider ausführen und sich von ihrem Fußvolk bewundern lassen. ;-)
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Was schreibt man, nachdem man so lange im Untergrund geblieben ist? Vielleicht, dass man einen verdammt guten Grund hatte, sein Blog so sträflich zu vernachlässigen? Den hatte ich tatsächlich. In meinem Leben hat sich mal wieder so Einiges getan. Die wichtigste Neuerung:
Mariuca hat einen Job!
Und nicht irgendeinen, sondern einen von der Sorte, den sie sich selbst bis vor Kurzem nie zugetraut hätte. Offenbar sehen Andere mehr in mir als ich selbst. Ein ganz dickes Danke an alle, die mir die Daumen gedrückt und für zwei an mich geglaubt haben!
Es geht aufwärts!!!
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„Sag mal, hast du eines deiner Augen geschminkt?“ Die Frage konnte nur von einem Mann kommen.
„Klar, das mach ich immer so. Und heute hab ich mir außerdem gedacht, ich nehme mal gelben Lidschatten.“
Der neue Frühjahrs Look nennt sich übrigens „gelbe Salbe auf rotem, geschwollenem Augenlid“. Ist aber nur was für ganz Mutige. ;-)
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Da stand er. Neben mir in der U-Bahn. Der traurigste Hund, den ich jemals gesehen habe. Den Kopf von Zeit zu Zeit bewegend wie in Zeitlupe, den Blick gesenkt. In Fluchtbereitschaft. Seine Beine zitterten. Er wirkte ruhelos, verloren irgendwie. Als habe er sich ängstlich und resigniert zugleich seinem Schicksal ergeben. Während der gesamten Fahrt konnte ich meinen Blick nicht mehr von ihm abwenden. Er jedoch schien die vielen Menschen – wenn überhaupt – nur als potenziell bedrohliche Masse wahrzunehmen und es nicht zu wagen, einem von ihnen in die Augen zu schauen.
Hätte ihn am liebsten zu mir geholt. Seinen Kopf schützend in meinen Schoß gelegt, ihn gestreichelt und im zugeflüstert: „Alles wird gut…“
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Letzte Nacht war ich in Afrika. Es war wunderschön.
Vielleicht fahre ich heute Nacht wieder hin…
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